Zumba

Zumba ist ein Tanz-Work-out, bei dem Aerobic-Bewegungen mit tänzerischen Elementen kombiniert werden. Im Gegensatz zur Aerobic kann man Zumba viel leichter erlernen: Denn beim Zumba braucht man keine komplizierte Choreografie einstudieren, sondern die Bewegungen und Schrittfolgen sind einfach. Diese ergeben sich häufig intuitiv. Beim Zumba bewegt man sich zu lateinamerikanischer Musik wie Merengue, Salsa, Flamenco, Samba, Mambo oder Tango. Im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Tanzkurs zählt man beim Zumba allerdings nicht die Takte, sondern bewegt sich nach der Musik. Im Zumba-Training steht der Spaß an der ersten Stelle und nicht die Leistung. Die Musik, die einfach erlernbaren Bewegungen und die somit verbundenen raschen Fortschritte sorgen für einen sehr hohen Spaßfaktor.

Unterschiedliche Zumba-Formen

Ganz egal, wie alt oder fit man ist, Zumba eignet sich für nahezu jeden, da die Trainingsintensität individuell steuerbar ist. Damit man auf die Ansprüche bestimmter Personengruppen sehr gut eingehen kann, gibt es nicht nur den normalen Zumba-Work-out, sondern noch weitere Formen, welche speziell auf ältere Menschen, Personen mit Gelenkproblemen und Kinder zugeschnitten sind.

– Zumba Gold: Hier geht es um die leichteste Form des Zumba. Diese ist gerade für Personen mit physischen Einschränkungen, Senioren und Fitness-Einsteiger hervorragend geeignet. Beim Zumba Gold profitieren ältere Menschen von der adäquaten Belastung und der Schulung der Koordination durch tänzerische Bewegungen.

– Aqua Zumba: Diese Zumba-Form wird im Wasser ausgeführt. Sie gilt als eine besondere Form der Wassergymnastik. Aqua Zumba ist insbesondere für Personen mit Gelenkbeschwerden ratsam, weil im Wasser das Körpergewicht deutlich abnimmt. Da im Wasser der Widerstand ungefähr viermal höher wie an Land ist, schult man bei der Zumba-Art trotzdem intensiv Ausdauer und Kraft.

– Zumba Toning: Bei der Zumba-Variante setzt man spezielle Toning-Sticks ein. Diese sind mit sehr leichten, kleinen Hanteln vergleichbar, welche oft mit Sand gefüllt sind. So kann man sie ebenso als eine Form von Rassel benutzen. Zumba Toning setzt seinen Schwerpunkt auf das Ausdauertraining und die figurformenden Übungen für Oberschenkel, Gesäß, Bauch und Arme.
– Zumba Circuit: Auf der Basis des Zirkeltrainings funktioniert Zumba Circuit. Man baut unterschiedliche Stationen auf, an welchen verschiedene Übungen über einen gewissen Zeitraum ausgeführt werden. Danach wechselt man zur nächsten Station.

– Zumbatomic: Hier handelt es sich um ein Tanz-Work-out, welches insbesondere auf vier- bis zwölfjährige Kinder zugeschnitten ist. Bei dieser Zumba-Form wird gerade die Koordination und die Balance der Heranwachsenden, jedoch ebenso deren Merkfähigkeit und Kreativität gefördert.

Kalorienverbrauch 

Manche Zumba-Kurse werben damit, dass bis zu 1.000 Kalorien stündlich verbrannt werden können. Jedoch dürfte das lediglich bei sehr wenigen Personen tatsächlich der Fall sein. Ein Kalorienverbrauch zwischen 300 und 600 Kalorien je Stunde ist realistischer. Wie viele Kalorien man beim Zumba schließlich verbrennt, hängt zum Beispiel vom Körpergewicht, der Trainingsintensität und dem Trainingszustand ab. Weil der Körper bei dieser Bewegungsform viel Wasser verliert, sollte man während und nach dem Trainieren genügend trinken. Beim Schwitzen verliert man neben Wasser auch Mineralstoffe. Daher ist es wichtig, dass man nach dem Training wieder die Mineralstoffspeicher auffüllt.

Ausrüstung

Im Übrigen braucht man zum Zumba keine besondere Ausrüstung. Nur bei der Kleidung ist darauf zu achten, dass sie atmungsaktiv und bequem ist. Zudem sollten die Schuhe einen sicheren Halt bieten und hervorragend passen.

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